Vor einigen Monaten kam von Philipp P. Peterson der achte Teil von „Transport“ raus. Lange habe ich es vor mir hergeschoben, aber kürzlich konnte ich es mir endlich durchlesen. Ich hatte mir vorgenommen vorm Schlafen gehen etwa 15-20% des Buches vorzunehmen, endete aber damit das ich das gesamte Buch in einer – für mich zu kurzen – Nacht durchlas. Zwischen Buch 7 und 8 lagen fünf Jahre, die zufälligerweise im Buch auch vergangen sind. Im achten Teil werden alle abgeholt, die bisher nix mit Transport zu tun hatten. Es ist für den Leser nur eine nette Sache, wenn man die Figuren wie Russell, Jim oder C andy kennt, aber Peterson führt uns organisch in die Charaktere ein.
Die Story beginnt recht harmlos in dem eine mysteriöse Figur durch den Transporter, eine große violette Kugel, die es ermöglichte quer durch die Galaxie zu reisen, durchtritt und die Menschen auf dem Mond überrascht. Es stellt sich heraus, dass die Person aus der Zukunft kommt und vor einer drohenden – und erneuten – Invasion der Erde warnt. Jim, der Sohn von Russell, der Protagonist der vorherigen Teile, sucht seinen Vater auf der Erdem der gerade dabei der den Kilimandscharo hinaufzukraxeln. Zurück auf dem Mond stellt Russell fest, dass der Reisende aus der Zukunft er selbst ist, nur um ein paar Jahre gealtert.
Sein Alter Ego berichtet davon, dass eine Armee aus Robotern die Erde überfiel und völlig zerstörte. Alle Menschen – sowie seine eigene Kindern – sind Tod. Russell, Jim und Russell II. sind auf der Suche und Urheber dieses Angriffes und können den Angriff aus dem Andromeda System eingrenzen. Es werden Expeditionen zur zerstörten Zukunftserde und einem neuen Ringtransporter, dessen Beschreibung mich verdächtig sehr nach Stargate erinnerte, angesetzt um die Invasoren zu finden. Nach verschiedenen Expeditionen findet Jim und Russel heraus, dass auf der Erde etwas vor sich gegangen ist, von dem sie erst später das gesamte Puzzle aufklären können. Der Plot tangiert mit der Geschichte von Matrix und ist im gesamten nichts neues, aber wie es erzählt wird, erzeugt eine immense Spannung, dass ich das Buch am Stück in vier Stunden durchlas.
Ich freue mich bereits wahnsinnig auf Transport 9, in der die Geschichte seinen krönenden Abschluss findet. Das Traurige dabei? Was lese ich danach von Peterson, wenn es kein Transport mehr gibt?
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